Fettgedruckt

Bücher auf die Ohren. Einmal im Monat kommt neuer Lesestoff zu euch nach Hause.

FETTGEDRUCKT: Rezension zu „Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr“ von Walter Moers

Abenteuer mit blutrünstigen Buchlingen, kulinarische Märchen über heldenhafte Krätzchen, Erzählungen vom rätselhaften Orm… Was haben wir schon für fantastische Dinge in den Romanen von Walter Moers kennen lernen dürfen! Aber halt! Geschrieben hat die Bücher natürlich der Zarmonische Großdichter Hildegunst von Mythenmetz, Walter Moers hat sie ja nur übersetzt.  Frisch aus dem Zarmonischen liefert Walter Moers jetzt seinen siebten Zarmonien-Roman. „Prinzessin Insomnia und der alptraumhafte Nachtmahr“ ist sein vielversprechender Titel. Meine Kollegin Sarah Fischbacher hat sich auf eine literarische Reise durch das träumende Gehirn begeben.

FETTGEDRUCKT: Interview mit Heinz Bude

Heinz Bude ist Gesellschaftswissenschaftler. Und als solcher interessiert er sich dafür, was verschiedene Generationen ausmacht. Bereits vor 30 Jahren, in den späten 1980er-Jahren hat er für eine Untersuchung Interviews mit so genannten 68ern geführt. Und pünktlich zum großen 68-Jubiläum dieses Jahr, hat er sich diese Interviews nochmals angeguckt und ein neues Buch aus ihnen gebastelt. Es heißt: Adorno für Ruinenkinder. Heinz Bude hat das Buch im Münchner Literaturhaus vorgestellt. Und Bettina Jech hat den Autor dort für Fettgedruckt getroffen.

FETTGEDRUCKT: Rezension zu „Tyll“ von Daniel Kehlmann

Der Schelm unter den deutschen Schriftstellern hat einen Schelmenroman geschrieben! Daniel Kehlmann – Meister des magischen Realismus mit großem Faible für Leser-Verwirr-Spiele – beschert der Welt ein neues Buch. Es heißt ‚Tyll’. Und wer jetzt an Till Eulenspiegel denkt, liegt nicht ganz falsch. Aber auch nicht ganz richtig. Genaueres weiß Sarah Fischbacher, sie hat das Buch für uns gelesen.

FETTGEDRUCKT: Rezension zu „Magritte und sein Apfel“ von Klaas Verplancke

Manchmal fehlen sie uns ein bisschen: Die guten alten Bilderbücher. Bunt und aufregend waren die ja schon immer — und so unkompliziert! Hinter dem ein oder anderen Bilderbuch steckt aber doch ein bisschen mehr als gedacht. Und dass es sich manchmal auch als Erwachsener lohnt einen Blick hineinzuwerfen und man dabei vielleicht sogar etwas lernen kann zeigt „Magritte und sein Apfel” — ein Buch über Kunst. Vorgestellt von Vroni Silberg.

FETTGEDRUCKT: Rezension zu „Liebe“ von Orstavik

In unserer globalisierten Welt sind wir es gewohnt, dass Filme weltweit am gleichen Tag in die Kinos kommen und Bücher von Bestsellerlisten aus aller Welt in den Läden liegen. Manchmal dauert’s aber trotzdem noch erstaunlich lange, bis ein fremdsprachiger Erfolg unsere Bücherregale erreicht: Vor ganzen 20 Jahren hatte die norwegische Autorin Hanne Orstavik (sprich: „Örschtavik“) ihren Durchbruch mit dem Roman „Liebe“, und erst jetzt erscheint die deutsche Übersetzung von Irina Hron. Ob das lange Warten sich gelohnt hat, weiß Nathalie Claus.