Hörbar: Bürgerbegehren zum Steinkohlekraftwerk in München

München ist im grünen Fieber. Sie ist eine der radfreundlichsten Städte Deutschlands, hat öffentliche Gärten für jedermann und investiert aktuell in Elektroautos. Doch es gibt ein schwarzes Schaf bei der Energiegewinnung in München. Ein Kohlekraftwerk im Münchner Norden. Dazu gibt es jetzt ein Bürgerbegehren, um die CO?-Schleuder am Besten so schnell wie möglich loszuwerden. Ein Beitrag von Marina Höllrigl.

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Ein Gedanke zu „Hörbar: Bürgerbegehren zum Steinkohlekraftwerk in München“

  1. Und es bringt in der Klimabilanz doch etwas. Denn: Aktuell ist Deutschland unterm Strich Stromexporteur. Durch Abnahmegarantien werden die erneuerbaren bevorzugt und wir exportieren den dreckigen Gas und Steinkohlestrom. Das ökonomische Argument greift schon eher, zumal die Umstellung auf saubere Geothermie tatsächlich nicht von heute auf morgen zu machen ist. Das wird aber auch nicht gefordert, sondern ein Vorverlegen des Abschaltens.
    Zu den Abbaubedingungen: Gerade läuft eine Kampagne zu Steinkohleabbau in den USA:
    https://www.urgewald.org/artikel/ende-mountaintop-removal
    http://www.zeit.de/2016/13/rwe-usa-kohle-minen-sprengung-bergbau
    Petition:
    https://www.urgewald.org/kampagne/rwedeutsche-bank-totengraeber-berge
    Grauenhaft, wie dort die Natur und Menschen darunter leiden. Ein großer Anteil der Steinkohle hier kommt tatsächlich aus Osteuropa, der Rest aus Russland, USA, … ist aber mit Vorsicht zu genißen, überall massive Probleme. Dazu sollten die SWM eindeutig zertifizieren können, dass die Kohle nicht aus den Gebieten stammt, in denen Schoren vertrieben oder ganze Berge weggesprengt werden. Das würde der Diskussion Ehrlichkeit und Transparenz verleihen.

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