Fettgedruckt

Bücher auf die Ohren. Einmal im Monat kommt neuer Lesestoff zu euch nach Hause.

FETTGEDRUCKT vom 13.02. (Podcast)

FETTGEDRUCKT beschäftigt sich dieses Mal mit der Frage, wie Sprache unser Denken prägt und die Politik beeinflusst – denn das erste Buch der Aktivistin Kübra Gümüsay ist erschienen. Außerdem geht es um den erstmals ins Deutsche übersetzten Essay „Über Nationalismus“ von George Orwell und einige Schmankerl aus der Münchner Kultur- und Literaturszene.

Moderiert von Sarah Fischbacher

Podcast: Fettgedruckt vom 14.11.19

Vom Büchner-Preis bis zur Bücherstadt: Es ist wieder die Zeit im Jahr, in der München zur Bücherstadt wird. Das 10. Münchner Literaturfest hat begonnen. Außerdem spricht Moderatorin Sarah Fischbacher über die Verleihung des wichtigsten deutschen Literaturpreises – dem Büchnerpreis – und über den ersten Roman von Journalist Deniz Yücel.

Fettgedruckt: Rezension zu ‚Winterbienen‘ von Norbert Scheuer

„Winterbienen“ heißt der neueste Roman von Norbert Scheuer mit dem er es auf die Shortlist der Frankfurter Buchmesse geschafft hat und das bereits mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet worden ist. Ob „Winterbienen“ aber tatsächlich so lesenswert ist, wie all diese Preise vermuten lassen, das weiß M94.5 – Reporterin Antonia Grahmann.

Fettgedruckt: Gespräch zu „Labyrinth des Faun“ von Cornelia Funke

Guillermo del Toro: Mehrfach hat der mexikanische „Auteur“ bereits Oscars gewonnen, drei davon für „Pan’s Labyrinth“. Dreizehn Jahre später, erscheint jetzt eine Romanfassung zum Film, geschrieben von Cornelia Funke. Wie die deutsche Kinderbuch-Autorin und der mexikanische Regisseur zusammengekommen sind und wie sich das Ganze liest, darüber sprechen Franziska Muck und Veronika Silberg.

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „WO WIR ZUHAUSE SIND“ VON MAXIM LEO

In seinem neuesten Buch verarbeitet Maxim Leo die historische Geschichte seiner Familie. Seine Vorfahren mussten vor den Nazis aus dem Berlin der 30er Jahre fliehen, haben sich in ganz verschiedenen Ländern niedergelassen : England, Frankreich, Österreich und Israel. 80 Jahre später kommen die Enkel und Urenkel wieder zurück in ihre verlorene Heimat Berlin. Der Roman „Wo wir zu Hause sind“ begibt sich auf die Spuren von drei starken Leo-Frauen.

Eine Buchrezension von Sabrina Graf

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „DER BÜCHERDRACHE“ VON WALTER MOERS

Ein Gespräch in einem Gespräch in einem Traum in einem Traum und das in einem Buch? Als hätte Bestsellerautor Walter Moers ein bisschen zu oft Inception geschaut, bevor er mit seinem neuen Roman „Der Bücherdrache“ begonnen hat. Das Büchlein entführt uns mal wieder in den von Moers erdachten Kontinent Zamonien – wie auch schon der Erfolgsroman „Die Stadt der träumenden Bücher“. Der neue Roman „Der Bücherdrache“ erzählt die Reise des jungen Buchlings Hildegunst 2.

Eine Buchrezension von Jakob Arnu

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „VATER UNSER“ VON ANGELA LEHNER

Die jungen hippen Zyniker, die mit ihren absurden Alltagsbeobachtungen die Literaturwelt erobern; Österreich hat sie alle. Stefanie Sargnagel zum Beispiel, Puneh Ansari – und jetzt auch Angela Lehner. Ihr Debutroman „Vater Unser“ trifft eine ganz ähnliche Stimmung, erzählt aber keine realen Geschichten, sondern eine rein fiktive: Über eine Psychiatrie-Insassin mit Vaterkomplexen. Wie Angela Lehner aus diesem eigentlich ziemlich plumpen Setup einen lesenswerten Roman macht, dazu Nathalie Claus.

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „RECHTSWALZER“ VON FRANZOBEL

Marine Le Pen, Viktor Orban, Alexander Gauland: Sie alle sind Vertreter von radikalen Parteien mit nationalistischen Vorstellungen in Europa. Sie definieren sich über Themen wie Flüchtlingskrise, Islamfeindlichkeit …. eine generelle Abneigung gegen Ausländer. Diese Tendenzen greift das neue Buch „Rechtswalzer“ von Franzobel auf. Reporterin Annabell Pazur hat den neuesten Wirtschaftskrimi des preisdotierten Autors gelesen.

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „IM HEIMWEH IST EIN BLAUER SAAL“ VON HERTA MÜLLER

Aus verschiedenen Zeitungen Wörter ausschneiden und sie dann zu einem neuen Text zusammenkleben: das klingt eher nach Erpresserbriefen. Die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Herta Müller hat genau diesen Vorgang aber jetzt in etwas Poetisches verwandelt: Aus Zeitungsschnipseln legt sie Gedicht-ähnliche Wort-Collagen.

Ein Beitrag von Janina Rohleder