Fettgedruckt

Bücher auf die Ohren. Einmal im Monat kommt neuer Lesestoff zu euch nach Hause.

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „WO WIR ZUHAUSE SIND“ VON MAXIM LEO

In seinem neuesten Buch verarbeitet Maxim Leo die historische Geschichte seiner Familie. Seine Vorfahren mussten vor den Nazis aus dem Berlin der 30er Jahre fliehen, haben sich in ganz verschiedenen Ländern niedergelassen : England, Frankreich, Österreich und Israel. 80 Jahre später kommen die Enkel und Urenkel wieder zurück in ihre verlorene Heimat Berlin. Der Roman „Wo wir zu Hause sind“ begibt sich auf die Spuren von drei starken Leo-Frauen.

Eine Buchrezension von Sabrina Graf

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „DER BÜCHERDRACHE“ VON WALTER MOERS

Ein Gespräch in einem Gespräch in einem Traum in einem Traum und das in einem Buch? Als hätte Bestsellerautor Walter Moers ein bisschen zu oft Inception geschaut, bevor er mit seinem neuen Roman „Der Bücherdrache“ begonnen hat. Das Büchlein entführt uns mal wieder in den von Moers erdachten Kontinent Zamonien – wie auch schon der Erfolgsroman „Die Stadt der träumenden Bücher“. Der neue Roman „Der Bücherdrache“ erzählt die Reise des jungen Buchlings Hildegunst 2.

Eine Buchrezension von Jakob Arnu

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „VATER UNSER“ VON ANGELA LEHNER

Die jungen hippen Zyniker, die mit ihren absurden Alltagsbeobachtungen die Literaturwelt erobern; Österreich hat sie alle. Stefanie Sargnagel zum Beispiel, Puneh Ansari – und jetzt auch Angela Lehner. Ihr Debutroman „Vater Unser“ trifft eine ganz ähnliche Stimmung, erzählt aber keine realen Geschichten, sondern eine rein fiktive: Über eine Psychiatrie-Insassin mit Vaterkomplexen. Wie Angela Lehner aus diesem eigentlich ziemlich plumpen Setup einen lesenswerten Roman macht, dazu Nathalie Claus.

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „RECHTSWALZER“ VON FRANZOBEL

Marine Le Pen, Viktor Orban, Alexander Gauland: Sie alle sind Vertreter von radikalen Parteien mit nationalistischen Vorstellungen in Europa. Sie definieren sich über Themen wie Flüchtlingskrise, Islamfeindlichkeit …. eine generelle Abneigung gegen Ausländer. Diese Tendenzen greift das neue Buch „Rechtswalzer“ von Franzobel auf. Reporterin Annabell Pazur hat den neuesten Wirtschaftskrimi des preisdotierten Autors gelesen.

FETTGEDRUCKT: REZENSION ZU „IM HEIMWEH IST EIN BLAUER SAAL“ VON HERTA MÜLLER

Aus verschiedenen Zeitungen Wörter ausschneiden und sie dann zu einem neuen Text zusammenkleben: das klingt eher nach Erpresserbriefen. Die Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Herta Müller hat genau diesen Vorgang aber jetzt in etwas Poetisches verwandelt: Aus Zeitungsschnipseln legt sie Gedicht-ähnliche Wort-Collagen.

Ein Beitrag von Janina Rohleder

FETTGEDRUCKT: LESUNG VON JAROSLAV RUDIS

Frisch von der Leipziger Buchmesse ins ausverkaufte Münchner Literaturhaus: Unter dem Titel „Winterberg, Kafka und Amerika“ liest der tschechische Autor Jaroslav Rudis aus seinem Roman. „Winterbergs letzte Reise“ ist eine Reise in die Vergangenheit, durch Mitteleuropa und seine Schlachtfelder. Danach begibt man sich mit der Kafka-Band auf eine ganz andere, musikalische Reise durch Franz Kafkas Roman „Amerika“. Sabrina Graf mit einem besonderen Reisebericht.

FETTGEDRUCKT: Lesung von Margarete Stokowski

Diese Feministinnen können einfach nicht genug bekommen. Frauen haben doch schon das Recht zu wählen, das Recht auf Arbeit und gleichen Lohn, das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung und das Recht auf politische Teilhabe. Nichtdestotrotz erscheinen weiterhin Bücher, die Gleichberechtigung für Frauen fordern – manche werden sogar zu Bestsellern (bitte mit der nötigen Ironie lesen). Scheint als würde es mit den Forderungen weitergehen. Die vielleicht bekannteste feministische Autorin Deutschlands ist Margarete Stokowski. Was die so alles fordert weiß Kollegin Malin Klinski.