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Plenum: LGBT-Aktivistin Karla Avelar aus El Salvador

Menschenrechtlerin, Transfrau, Geflüchtete: Karla Avelar kämpft seit mehr als zwei Jahrzehnten für LGBT-Rechte in Zentralamerika. Ein Gespräch über Hassverbrechen, Straflosigkeit und ihr Leben im Schweizer Exil.

Von Paula Lochte

Foto: Martin Ennals Foundation

K13: „Kriegsende, Flucht und Vertreibung, Neubeginn“ Ausstellung von der MVHS

Das Hasenbergl war eine ganze Zeit lang als eher gefährliches Pflaster bekannt: Messerstechereien, Kriminalität und Drogenhandel. Doch es ist auch ein schillerndes Viertel, dass schon immer von regem Zuzug geprägt war. Die Geschichte dieses Zuzugs beginnt vor über 70 Jahren, nach Ende des zweiten Weltkrieges. Die Ausstellung „Kriegsende, Flucht und Vertreibung, Neubeginn“ der Münchner Volkshochschule beleuchtet nun dieses Kapitel des Stadtviertels näher. Unser Redakteur Andreas von Stosch hat sich einen Eindruck von der Ausstellung verschafft.

Fettgedruckt: die Piroge

Das forum:Autoren auf dem diesjährigen Münchner Literaturfest stand unter dem Motto „Flucht und Überleben in Krisenzeiten“. Menschen, die Flucht und Vertreibung erlebt haben, kamen zu Wort. Der Gedanke: Begegnungen helfen gegen Klischees und Vorurteile.

Es ist wichtig die Perspektive zu wechseln und dabei hilft auch das Buch „Die Piroge“ von dem senegalesischen Schriftsteller Abasse Ndione, im Transit Verlag erschienen. Beschrieben wird darin eine beipielhafte Überfahrt einer Gruppe Afrikaner, von der Küste Senegals zur spanischen Insel Teneriffa. Sie fliehen vor der Korruption, der Arbeits- und Perspektivlosigkeit in ihrem Land. Abasse Ndione sagt, was er beschreibt, gelte nicht nur für sein Land, den Senegal, sondern für ganz Afrika. Liest man sein Buch, versteht man diese Menschen ein wenig besser. Vera Weidenbach hat die Lesung auf dem Literaturfest besucht und stellt „Die Piroge“ vor.

Fettgedruckt: Autorenreisen

Es sind Orte, die vermutlich nicht auf der Checkliste der Länder stehen, die man unbedingt mal gesehen haben will. Viel mehr sind es Orte, vor denen viele die Augen verschließen möchten, weil es dort nichts Schönes zu sehen gibt. Weil dort Leid und Elend herrschen und Menschen sterben.
Unsere Redakteurin Janina Rohleder hat zwei Autoren getroffen, die im Rahmen des Literaturfests an Orte wie Tirana und Lampedusa gereist sind und versucht haben ihre Erlebnisse in einem Text literarisch zu verarbeiten.