Schlagwort-Archive: Kammerspiele

„Hochdeutschland“ an den Kammerspielen

Der vom Feuilleton gefeierte Roman „Hochdeutschland“ von Alexander Schimmelbusch handelt von einem erfolgreichen Investment-Banker, den sein eigener Erfolg langweilt. Deshalb will er eine populistische Bewegung gründen und schreibt er ein radikales Pamphlet, das die Rettung der Mittelklasse fordert. Dieser Text wird jetzt an den Kammerspielen unter der Regie von Kevin Barz inszeniert. Eine Kritik von Moritz Senft-Raiß.

K13 Interview: Valerie Göhring

Vom 14.-17. Februar findet das Festival Warschau-München in den Kammerspielen statt. In 4 unterschiedlichen Arbeiten wendet sich die junge polnische Regiegeneration ab von polnischer Theatertradition, um ihre eigenen neuen Geschichten zu erschaffen. Kuratorin des Festivals, Valerie Göhring, erzählt wie das Festival entstanden ist,  welches Programm uns erwartet und was Theater in unserer Gesellschaft bewirken kann.

 

K13 INTERVIEW: KRYSTEL KHOURY & KAMEL NAJMA

Die Münchner Kammerspiele sind immer wieder für ihr umstrittenes politisches Engagement im Licht der Öffentlichkeit gewesen. Eines dieser Projekte ist das Open Border Ensemble, das es sich zum Ziel gemacht hat in Zeiten von Krisen, Migration, Exil und Gewalt auf Zusammenarbeit und Kooperation zu setzen. Es geht darum künstlerischer Isolation entgegenzuwirken und mit KünstlerInnen in der internationalen Diaspora einen neuen sicheren Raum zu schaffen. Kulturelle Grenzen werden dabei überwunden oder ganz aufgelöst. Malin Klinski hat mit Krystel Khoury und Kamel Najma vom Open Border Ensemble gesprochen. Krystel Khoury ist Dramaturgin aus Beirut und Kamel Najma Schauspieler aus Damaskus. Sie haben gemeinsam über interkulturelle Kommunikation, Ausdrucksformen fernab von Sprache, gesellschaftliche Utopien und die Liebe zum Theater gesprochen.

K13: Theaterkritik zu Dionysos Stadt

Dionysos Stadt von Christopher Rüping ist eine 10-Stunden Inszenierung, angelehnt an die 5-tägigen Festspiele in der Antike. Die Kammerspiele geben nicht klein bei, nachdem Matthias Lilienthals Intendanz von der CSU im Stadtrat nicht verlängert wurde. Lilienthal sagte im Interview mit M94.5, er wolle sich „noch viele kleine Nadelstiche für [seine] besonderen Freunde ausdenken“. Es ist anzunehmen, dass dies nur der Auftakt einer ereignisreichen Spielzeit ist. Ein Beitrag von Malin Klinski.

Bild: Kammerspiele/Julian Baumann

K13: Matthias Lilienthal im Interview

Am Sonntag den 22. Juli findet die Demo „Ausgehetzt – gegen eine Politik der Angst“ statt. Die Menschen gehen wegen dem Verhalten der führenden CSU Politiker auf die Straße. Mit populistischen Aussagen sorgen sie immer wieder für Debatten und gesellschaftliche Spaltung. Die Kammerspiele und das Volkstheater haben zur Demo aufgerufen und müssen nun mit Maßnahmen gegen ihre Bühnen rechnen. Ein Interview von Kulturredakteurin Malin Klinski mit Kammerspiele Intendant Matthias Lilienthal, über Politik, Moral und die freie Szene in München.