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Hörbar: Literaturfest

Winterzeit = Lesezeit. Da kommt das Literaturfest gerade recht. Vom 10. November bis zum 27. November findet man in ganz München ein vielfältiges Programm rund um Literatur. Unsere Redakteurin Malin Klinski hat sich das Literaturfest angeschaut und liest einen kleinen Auszug von einem der eingeladenen Autoren vor. Aus „Der letzte Granatapfel“ von Bachtyar Ali.

Fettgedruckt: Die Schützende Hand von Wolfgang Schorlau

 

Der NSU Prozess in München. Ein langwieriger Prozess, der schon seit 2013 im Oberlandesgericht München stattfindet. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe schweigt seit Prozessbeginn. Genau wie der ehemalige NPD Funktionär Ralf Wohlleben. Und plötzlich wollen alle aussagen – das sind die „neusten“ Nachrichten zum NSU Prozess. Aber dieses Gerücht ging schon öfter um.

Ein interessantes Buch, das die Hintergründe zum NSU Prozess behandelt, hat Wolfgang Schorlau geschrieben. Die schützende Hand. Roxanne Schelter hat das Buch gelesen.

Fettgedruckt: die Piroge

Das forum:Autoren auf dem diesjährigen Münchner Literaturfest stand unter dem Motto „Flucht und Überleben in Krisenzeiten“. Menschen, die Flucht und Vertreibung erlebt haben, kamen zu Wort. Der Gedanke: Begegnungen helfen gegen Klischees und Vorurteile.

Es ist wichtig die Perspektive zu wechseln und dabei hilft auch das Buch „Die Piroge“ von dem senegalesischen Schriftsteller Abasse Ndione, im Transit Verlag erschienen. Beschrieben wird darin eine beipielhafte Überfahrt einer Gruppe Afrikaner, von der Küste Senegals zur spanischen Insel Teneriffa. Sie fliehen vor der Korruption, der Arbeits- und Perspektivlosigkeit in ihrem Land. Abasse Ndione sagt, was er beschreibt, gelte nicht nur für sein Land, den Senegal, sondern für ganz Afrika. Liest man sein Buch, versteht man diese Menschen ein wenig besser. Vera Weidenbach hat die Lesung auf dem Literaturfest besucht und stellt „Die Piroge“ vor.

Fettgedruckt: Autorenreisen

Es sind Orte, die vermutlich nicht auf der Checkliste der Länder stehen, die man unbedingt mal gesehen haben will. Viel mehr sind es Orte, vor denen viele die Augen verschließen möchten, weil es dort nichts Schönes zu sehen gibt. Weil dort Leid und Elend herrschen und Menschen sterben.
Unsere Redakteurin Janina Rohleder hat zwei Autoren getroffen, die im Rahmen des Literaturfests an Orte wie Tirana und Lampedusa gereist sind und versucht haben ihre Erlebnisse in einem Text literarisch zu verarbeiten.